Moderne Gaskraftwerke

Moderne Gaskraftwerke haben einen Gas- und Dampfturbinenprozess (GuD) und funktionieren nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Bei der Stromerzeugung aus der Primärenergie Gas entsteht Wärme. Diese Wärme wird zusätzlich genutzt und macht das Kraftwerk damit hocheffizient. GuDs tragen aber auch wesentlich zum Erfolg der erneuerbaren Energien bei.

Ein Kraftwerk − zwei Produktionsvorgänge

Energieressourcen so effizient wie nur möglich zu nutzen, ist seit jeher das Bestreben der Menschheit. GuD-Anlagen sind ein schönes Beispiel dafür, wie das gelingen kann. In der Gasturbine, wo aus Gas Strom erzeugt wird, entstehen heiße Abgase, die in der nachgeschalteten Dampfturbine weiterverwendet werden. Damit können über 80 % der im Ausgangsbrennstoff enthaltenen Energie genutzt werden.

So funktioniert eine GuD-Anlage

Partner der erneuerbaren Energie

Erneuerbare Energie orientiert sich nicht am Verbrauch der Kunden. Mehr noch: Stromerzeugung aus Wind und Sonne hängt oft vom Wetter ab. So wird beispielsweise in Windparks bei stürmischem Wetter Energie im Überfluss erzeugt. Aber was passiert, wenn Windstille herrscht? Dann benötigen wir ja auch Strom. Ein GuD-Kraftwerk ist flexibel genug, dieses Schwankungsproblem rasch auszugleichen. In nur 15 Minuten ist das Kraftwerk voll einsatzfähig und sorgt dafür, dass das Energienetz stets stabil und leistungsfähig bleibt. In Österreich sollen daher die derzeit 59 Gaskraftwerke weiter ausgebaut werden.

Wie flexibel sind Kraftwerke?

Anlaufzeit verschiedener Anlagen im Vergleich

KWKK: Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

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