KWKK: Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Während im Winter die Nachfrage nach Wärme Hochsaison hat, wünschen sich im Sommer immer mehr Österreicher eine effiziente Kühlung. Mit der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung wird aus den Abgasen, die bei der Stormerzeugung aus Gas abfallen, beides erzeugt – mit sensationell niedrigen CO2-Emissionen und geringstmöglichem Schadstoffausstoß.

KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) nutzen bei der Stromerzeugung aus einer Primärenergie wie Gas auch die entstehende Abwärme. KWKK-Anlagen haben zusätzlich noch eine Kälteanlage nachgeschaltet, mit der vor allem in den Sommermonaten Kälte produziert wird.

Hocheffizient und hocherfreulich für die Umwelt

Der Einsatz einer Kälteanlage verbessert nicht nur den Wirkungsgrad, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Übers Jahr wird – durch die Kältegewinnung im Sommer und die Wärmegewinnung im Winter – eine deutlich höhere Betriebsstundenzahl erreicht. Das macht diese Gastechnologie so hocheffizient.

Die kombinierte Erzeugung von Wärme und Kälte macht aber auch für die Umwelt Sinn: Die CO2- Emissionen und der gesamte Schadstoffausstoß sind konkurrenzlos gering. In einem energieintensiven Rechenzentrum, das mit KWKK-Technik ausgestattet ist, wäre die CO2-Emission um 50 % geringer als bei der herkömmlichen Energieversorgung aus dem Netz.

Micro-KWK: Kraft-Wärme-Kopplung für Haushalte und Gewerbe

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Kraftwerke stellt man sich eigentlich riesig vor. Sie sind auch meistens gewaltig. Aber was im Großen funktioniert, funktioniert auch im Kleinen: Hocheffiziente KWK-Anlagen werden bereits in der Mikro-Ausführung verstärkt im Gewerbe genutzt. Und sie finden sich auch immer öfter in den Kellern heimischer Haushalte.