KWKK: Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Ziel jeder Energieerzeugung ist es, bei geringsten Verlusten der Primärenergie und geringstmöglichem Schadstoffausstoß den höchstmöglichen Wirkungsgrad und eine hohe Effizienz zu erzielen. Mit der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung wird dieses Ziel optimal erreicht.

KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) nutzen bei der Stromerzeugung aus einer Primärenergie wie Gas auch die entstehende Abwärme. KWKK-Anlagen haben zusätzlich noch eine Kälteanlage nachgeschaltet, mit der vor allem in den Sommermonaten Kälte produziert wird.

Hocheffizient und hocherfreulich für die Umwelt

Der Einsatz einer Kälteanlage verbessert nicht nur den Wirkungsgrad, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Übers Jahr (Kältegewinnung im Sommer, Wärmegewinnung im Winter) wird eine deutlich höhere Betriebsstundenzahl erreicht. Das macht diese Gastechnologie so hocheffizient. Die kombinierte Erzeugung von Wärme und Kälte macht aber auch für die Umwelt Sinn: Die CO2- Emissionen und der gesamte Schadstoffausstoß sind konkurrenzlos gering. In einem energieintensiven Rechenzentrum, das mit KWKK-Technik ausgestattet ist, wäre die CO2-Emission um 50 % geringer als bei der herkömmlichen Energieversorgung aus dem Netz.

Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk

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Ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Bei der Stromerzeugung aus der Primärenergie Gas entsteht Wärme. Diese Wärme wird zusätzlich genutzt und macht das Kraftwerk damit hocheffizient. GuDs tragen aber auch wesentlich zum Erfolg der erneuerbaren Energien bei.