Mobil in Österreich und der EU

In der EU gibt es immer mehr Menschen, die sich nicht über hohe Benzin- und Dieselpreise beschweren: Besitzer von Erdgasautos.

 

Das liegt zum einen am günstigen Kraftstoff. Zum anderen hat die verstärkte Liebe zum Erdgasauto handfeste ökologische Gründe: Erdgasautos belasten die Umwelt kaum.

 

Autos mit umweltfreundlichem Antrieb sind ein richtiger Wachstumsmarkt. Für die höchsten Zuwachsraten sorgen die Erdgasautos. Diesen Trend unterstützen praktisch alle namhaften Autohersteller mit kostengünstigen Modellen und ausgereifter Technik. Und vor allem mit mehr Modellen von Jahr zu Jahr. 

Erfolgsmodell Italien

Ein Blick nach Italien lässt erahnen, welche Entwicklung auf Österreich und Europa in den nächsten Jahren zukommt. Innerhalb von 6 Jahren hat sich die Anzahl der Erdgasautos in Italien beinahe verdoppelt. Heute fahren bereits 885.300 Erdgasautos durch "bella Italia" (Stand 2015). 

Kein Wunder: Um die CO2-Emissionen des Landes zu reduzieren, subventioniert Italien  umweltbewusstes Fahren durch Fahrzeugkaufprämien und durch eine geringere Kraftstoffsteuer. Zusätzlich gibt es Förderungen für reine Erdgastankstellen.

Schweden auf der Überholspur.

In Schweden steigt die Anzahl der Erdgasfahrzeuge stetig: Neben zahlreichen steuerlichen Begünstigungen (Biomethan ist von der Kraftstoffsteuer sogar gänzlich befreit) wartet in Schweden ein besonderes Zuckerl: Für Erdgasautos ist das Parken in vielen Städten gratis. Und zwar auf speziellen Erdgas-Parkplätzen. Aktuell sind bereits ca. 52.000 Erdgasfahrzeuge in Schweden angemeldet (Stand Q4/2015).

Fahrvergnügen in der gesamten EU

Kommt man mit einem Erdgasauto überall hin? Ja. Das Tankstellennetz ist bereits erstaunlich dicht. Unsere Nachbarländer sind ohne Problem zu erreichen. In Italien sorgen beinahe 1.000 Tankstellen für Kraftstoff. Und auch in Österreich stehen flächendeckend 175 Tankstellen zur Verfügung. Zur Sicherheit haben die meisten Fahrzeugmodelle zusätzlich einen Benzin-Reserve-Tank, der einen im Falle des Falles sicher zur nächsten Tankstelle bringt.

Energieversorgung bis 2050

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